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Sicherheit während der Veranstaltung
Wir nehmen die Sicherheit unserer Teilnehmer sehr ernst und sind uns unserer Verantwortung daher bewusst. Aus diesem Grund treffen wir umfangreiche Vorsorgemaßnahmen, um Teilnehmer aktiv gar nicht erst in Gefahr zu bringen und für den Fall eines Notfalles, bestens gerüstet zu sein.
Grundsätzlich stellt die Teilnahme an Five Mountains keine besondere Gefährdung für Teilnehmer und Fahrzeuge dar. Die Strecken sind so gewählt, dass sie trotz ihres landschaftlichen Reizes, auch für Offroad-Fahranfänger geeignet sind. - Sie sollten allerdings vorher wenigstens schon einmal abseits der Straße gefahren sein und wissen, wie sich Ihr Fahrzeug verhält bzw. auch, wie man Steigungen und Gefälle angeht (Stichwort Untersetzung, Motorbremse etc). Um den Einfluss des Wetters bzw. der Witterung nicht zu vernachlässigen, wird ein Team unserer Crew, die Strecke einen Tag vorher erneut abfahren und etwaige Probleme der Veranstaltungsleitung "EventControl" mitteilen. Änderungen werden per SMS kommuniziert, bzw. stellen wir Infoposten an Abzweigungen für Umfahrungen auf, falls nötig. Wir haben Ärzte und Bergeteams dabei.
EventControl und Satelliten-Tracking
Wie auch bei unseren stationären Offroad-Festival-Veranstaltungen, setzen wir auf eine zentrale Leitstelle in Deutschland, die Tag und Nacht erreichbar ist und die die Teilnehmer aktiv per Satellitentracking überwacht. Jedes ggf. gefährliche Verlassen der Strecke in den Offroad-Abschnitten, führt zu einer telefonischen Rückfrage beim Teilnehmer und löst ggf. bei der Sicherheitscrew vor Ort eine Aktion aus. Den Satellitentracker stellt der Veranstalter zur Verfügung. Er verfügt über zwei Notrufknöpfe, mit denen Teilnehmer auch ohne das Vorhandensein eines Mobilfunknetzwerks jederzeit nach technischer oder auch medizinischer Hilfe rufen kann. Eine entsprechende Einweisung erfolgt bei der Fahrerbesprechung vorm Start. Die Teilnehmer können ebenfalls bei Problemen oder Fragen, direkt bei EventControl anrufen, insofern grade ein Roaming-Netz verfügbar ist.
Ärztlicher Support
Am Ende des Teilnehmerfeldes, startet das medizinische Team in die Strecke und kann so bei Problemen schnell zum Hilferufenden aufschließen. Es ist zwar nicht davon auszugehen, dass ärztliche Unterstützung auf der Tour benötigt wird, aber Vorsorge hat auch hier höchste Priorität und gibt den Teilnehmern eine gewisse Sicherheit im fremden Land. Die Erstversorgung durch unsere Sanitäter und Ärzte ist natürlich kostenfrei. Dennoch ist das Vorhandensein einer Auslandskrankenversicherung obligatorisch, falls eine Weiterbehandlung im lokalen Krankenhaus etc. notwendig wird. Manchmal reicht schon ein Schnupfen...
Technischer Support
"Irgendwas ist immer". Die Strecken sind zwar für Fahrzeuge wirklich nicht gefährlich, solange man vernünftig fährt, aber manchmal gehen Sachen auch einfach nur so kaputt... An oftmals blöden Stellen, weitab der Zivilisation. Wir sind da und helfen. Ebenfalls am Ende des Feldes starten zwei technische Teams, die entweder bei der Reparatur helfen oder das defekte Fahrzeug bis zur nächsten großen Straße / kleineren Stadt schleppen, damit man dann den eigenen Automobilclub verständigen kann. Wir möchten daher darum bitten, eine entsprechende Mitgliedschaft mit Auslandsabdeckung mitzuführen. Dies gilt ja generell für jeden Urlaub im PKW und ist nicht spezifisch für Five Mountains.
Hinterlassenschaften des Balkankrieges
Slowenien, Kroatien, Bosnien, Montenegro und Albanien sind wunderschöne und beeindruckende Länder. Aber es darf nicht vergessen werden, dass hier von 1991-1995 der Jugoslawienkrieg tobte, in den insbesondere das heutige Kroatien und Bosnien-Herzegowina involviert waren. Obwohl inzwischen fast 25 Jahre vergangen sind, finden sich noch immer Gebiete, die nicht vollständig von den damals ausgelegten Minen beräumt wurden. Auch gab es durch die Balkanüberschwemmungen im Jahr 2014 umfangreiche Umverteilungen von Minen.

Aus diesem Grund, führt die Strecke in Kroatien und Bosnien-Herzegowina auf Strecken, die seit Jahren als absolut sicher gelten und bewegt sich gar nicht im Bereich der 2014er Hochwassergebiete. Wir experimentieren hier nicht und setzen auf Überführungsabschnitte auf Asphalt-Hauptstrassen, wenn wir entsprechende Zonen durchqueren. Wir setzen niemanden einer Gefahr aus, selbst falls man sich mal verfahren sollte. Wir werden das auf der Fahrerbesprechung im Detail ebenfalls ansprechen und statten alle Teams mit umfangreichem Kartenmaterial und Tracks aus, so dass ein weites Abkommen von der Strecke ausgeschlossen ist. EventControl hat ebenfalls ein Auge auf alle Teilnehmer. Grundsätzlich gilt aber auch die Regel: Alle befahrenen Wege sind sicher + verlasse nicht vorsätzlich die Strecke "in den Wald". Zusätzlich findet man auch lokal entsprechende Warnschilder, falls man sich einem alten Minengebiet nähert.

Niemand braucht sich darüber Sorgen zu machen. Wir sehen es nur als wichtig an, diese Informationen transparent zu kommunizieren, um auch zu zeigen, dass wir wissen, was wir tun. Unser lokaler Streckenscout bietet seit über 20 Jahren Touren in diesen Ländern an - ohne jegliche Zwischenfälle.

Montenegro und Albanien sind von dieser Thematik nicht betroffen. Wir stehen für weitere Fragen gerne zur Verfügung.
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